Zimmer frei im Bienenhotel

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Zimmer frei im Hotel zur wilden Biene auf Wolke 7

Über Monate wurde der Einzug der Gäste von den Kindern der Wolke 7 vorbereitet. Zuerst wurden in einem Teil des Gartens Blumen gesät, um die potenziellen Kunden anzulocken. Der Rohbau des Hotels war ein Abschiedsgeschenk der VorschülerInnen aus dem Jahr 2014. Um die Hotelzimmer zu möblieren, wurden von den Kindern mit viel Ausdauer Bambusstöckchen gesägt und in Blechdosen befestigt. Schließlich wurde in zahlreichen Experimenten von den Kindern nachempfunden, wie die erwarteten Hotelgäste sehen, fühlen, hören und schlafen. Mit Strohhalmen wurde Nektar gesaugt, Klangschalen auf dem Bauch ließen die Vibrationen nachempfinden und mit Hilfe von Teesieben wurde auf die Welt geguckt.
Beim Bienenfest erklärten mir ausgewählte Experten die Zusammenhänge zwischen Wildbienen und Schokolade: „Bienen machen Schokolade und einen ganzen Haufen voller Essen und das ist wichtig“. Auch wurde erwähnt, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter noch nicht verwirklicht ist: „Die Frauen arbeiten mehr, die männlichen Bienen wollen alleine ohne Kinder fliegen“.
Da die Hotelgäste immer seltener werden, aber lebenswichtig sind, wurde ihnen zu Ehren sogar ein Bienen-Rap komponiert und gesungen. Besonders eindrücklich war die Erkenntnis, dass „ohne Bienen auch Menschen nur noch 4 Jahre oder so zu leben“ hätten. Die Botschaft des Raps: „Wenn wir uns nicht kümmern, geraten wir in Not“ blieb hängen. Neben all diesen Erkenntnissen und Experimenten des Bienenprojektes hat den Experten zufolge vor allem das Sägen riesigen Spaß gemacht.