Eis-Kunst

Mit Raureif überzogene Bäume und Sträucher sowie Eis auf Pfützen sind ein seltenes winterliches Naturschauspiel bei uns. Die Kinder entdecken im Garten, dass bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius aus flüssigem Wasser Eis wird, dass man herumtragen und mit dem man spielen kann.

Die Kinder finden im Eis eingefrorene Naturmaterialien. Kleine Schätze, die sie sie selber auch herstellen können, indem sie Gegenstände, Glitzerteilchen in Schalen, alte Backbleche und Eisformen legen. Auch Luftballons und Sandförmchen werden mit Wasser gefüllt. Dann heißt es abzuwarten und eine Nacht zu schlafen. Am nächsten Morgen ist der Jubel groß. Sie finden gefrorene Eisplatten und Formen vor. Diese werden vorsichtig aus ihrer Hülle/Schale gelöst.

Die Eisobjekte werden mit einem heißen Nagel, der zuvor in einer Kerzenflamme erhitzt wurde, durchbohrt. Durch die so entstandenen Löcher ziehen wir Bindfäden, damit wir unsere Kunstwerke in die Bäume hängen können. Sie funkeln und leuchten im Sonnenschein.

Andere bearbeiten mit viel Krafteinsatz die Eisplatten mit dem Hammer oder den Füßen. So entstehen unzählige Eisstücke und funkelnde Diamanten. Diese werden nach Größen sortiert, in der Hand geschmolzen oder zwischen die Zweige von Bäumen und Sträuchern gesteckt.

Heute versuchen wir mit Hilfe einer großen Plane und vier zu einem Rechteck gelegten Hölzern eine Eisbahn anzulegen. Und sind gespannt, ob sie morgen so fest ist, dass wir darauf herum schlittern können.

Wie sieht es mit gefrorenen Seifenblasen aus? Man braucht viel Geduld, Ausdauer und Zeit, denn die meisten Blasen platzen schon, bevor sie sich irgendwo niederlassen. Hier ein Rezept zum Ausprobieren: ein ⅓ Spülmittel, ⅔ Wasser und einen gehäuften Teelöffel Zucker in einem Glas verrühren. Vielleicht hast du aber auch noch Pustefix. Am einfachsten geht es mit einem Strohhalm, den man in die Flüssigkeit taucht und dann die Seifenblase auf einen kalten Untergrund platziert. Es funktioniert am besten, wenn es windstill ist.

Viel Spaß, zieh dich warm an und los geht’s!

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